Warum ein Selbsthilfeverein?

 

Es ist für einen Menschen, der kein neues Organ bekommen hat kaum vorstellbar, was es heißt, zum Beispiel, mit einem transplantierten Herz, einer Lunge oder Leber zu leben. Nach außen hin sehen die Personen gesund und wieder hergestellt aus, aber was in ihnen vorgeht, das kann nur jemand wissen, der es selbst erlebt hat

Und das ist es, was die IOP (Interessengemeinschaft Organtransplantierter) e.V. ausmacht.

Die IOP ist ein Platz, an dem Menschen verstanden werden, ohne viel erklären zu müssen, an dem Antworten auf Fragen gegeben werden. 

Und das gilt nicht nur für Transplantierte, sondern auch für ihre Angehörigen, denn wir wissen, ist einer in der Familie krank, ist irgendwie auch die ganze Familie krank.

Und es geht uns nicht minder um die Menschen, die auf der Warteliste für ein Spendeorgan stehen, auf eine bessere Zukunft hoffen – 3 von ihnen versterben jeden Tag ohne dass sich ihre Hoffnung erfüllt. Es hätte auch uns treffen können.

In den vergangenen 18 Jahren konnten wir vielen Patientinnen und Patienten, die alle vor oder nach einer Transplantation standen, mit unseren Erfahrungen weiterhelfen.

Wir alle leben selbst mit transplantierten Organen und wir arbeiten ehrenamtlich für gegenseitige Hilfe und Unterstützung. Wenn auch Sie daran Interesse haben sollten, sich engagieren möchten oder Unterstützung benötigen. Wir freuen uns auf Sie!